Jungfischer vertiefen ihre Kenntnisse

Trotz „idealem Fischerwetter“ wurde die Geduld der Fischer auf eine harte Probe gestellt.

Rund 60 Jung- und Neufischer nahmen die Gelegenheit war, ihre fischereilichen Kenntnisse am Wasser zu vertiefen. Dank dem Entgegenkommen der Verantwortlichen des EWA konnte der Urner Fischereiverein in Zusammenarbeit mit der Fischereiverwaltung den Praxistag des Jung- und Neufischerkurses 2010 ein weiteres Mal am Arnisee durchführen. Der Arnisee ist im Privatbesitz des EWA und somit nicht für die öffentliche Fischerei zugänglich.

Erst die Umstellung der Fangmethode brachte den Erfolg
Der Kurstag ging bei „idealem Fischerwetter“ über die Bühne. Im Klartext heisst das, „äs müäs ä chlii muudrig si“, - zu schönes Wetter sei nicht gut fürs fischen, sagt man?! Die Kursteilnehmer wurden in 6 Gruppen aufgeteilt und von je zwei Instruktoren betreut. So konnten die diversen Perücken, Schnurbrüche und sonstigen kleine Pannen innert nützlicher Frist behoben, und die Zeit fürs Fischen und nicht fürs Fummeln genutzt werden. Der Fangerfolg liess anfänglich auf sich warten, bis zum Mittag wurden nur vereinzelte Fische gefangen, die Geduld der Petrijünger wurde auf eine harte Probe gestellt. Um die Mittagszeit häuften sich jedoch die Erfolgsmeldungen, es wurden zum Teil sehr schöne Forellen gefangen. Dies Dank den Ratschlägen einiger erfahrener Bergseefischer unter den Instruktoren, welche zum umstellen der Fangmethode rieten. Die grössten gefangenen Forellen massen um die 40 cm. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, die gefangenen Fische wurden direkt vor Ort filetiert und zu Fischchnusperli verarbeitet. Diese Art der Verwertung fand regen Zuspruch bei den Kursteilnehmern.


Nachfolgend ein paar Schnappschüsse, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und korrekte Chronologie.
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(Copyright Fotos: Kari Brunner)