Vereinsjahr mit interessantem Ausbildungsangebot abgeschlossen

Am Samstag, den 16. November 2013, hatte der Urner Fischereiverein zur ordentlichen Generalversammlung eingeladen. 107 Fischerinnen und Fischer liessen sich über die Aktivitäten im letzten Vereinsjahr orientieren.

Wie in den letzten Jahren üblich, fanden auch heuer wieder eine stattliche Anzahl Fischerinnen und Fischer den Weg ins Hotel Höfli in Altdorf. Der Urner Fischerverein kann jedes Jahr mit einer sehr guten Beteiligung an der GV rechnen. Da keine Vorstandsmitglieder den Austritt bekanntgegeben hatten und die Kasse auf gutem Fundament steht, verlief die Versammlung ohne hohe Wellen. Der Präsident, Markus Gisler, konnte in seinem Jahresbericht, welcher in Form einer Diaschau präsentiert wurde, auf einige Höhepunkte im letzten Vereinsjahr hinweisen. Der Urner Fischereiverein bot auch im vergangenen Jahr verschiedene Kurse an. Aber ohne die Hilfe zahlreicher Freiwilliger wäre dies gar nicht möglich gewesen. Der Präsident, Markus Gisler richtete an alle diese Helfer einen speziellen Dank. Im Laufe des Jahres wurden ein Jungfischerkurs mit einem Theorietag in Silenen und einem Praxistag am Arnisee, drei Abendkurse für die Erlangung des Sachkundenachweises oder des Sportfischerbrevets und ein zweitägiger Fliegenfischerkurs durchgeführt. Auch ein Hegenenbindekurs, ein Filetierkurs, sowie ein Räucherkurs waren ausgeschrieben, welche allesamt ein sehr gutes Echo fanden.

Beim Traktandum Ehrungen durften die Teilnehmer der diesjährigen Jungfischermeisterschaften in Zuchwil, David Müller, Fabrizio Fedier und Luca Bechtold einen Warengutschein in Empfang nehmen.
Benno Bühlmann amtet ab Mitte 2014 als Direktor des BABS (Bundesamt für Bevölkerungsschutz). Markus Gisler gratuliert im Namen des UFV zu Ernennung.

Es gibt noch einiges mit und in den Urner Gewässern zu tun
Regierungsrätin Barbara Bär orientierte über das Schutz und Nutzungskonzept erneuerbarer Energien (SNEE) im Kanton Uri. Die Problematik Natur- und Gewässerschutz versus stetig steigender Energieverbrauchs ist ein wirklich heikles Thema und muss gut und weit vorrausschauend geplant werden.

Edi Schilter, seit anfangs Jahr als Fischereiverwalter im Amt, erläuterte die neue Organisation des AFU und gab so einen Einblick in die einzelnen Zuständigkeitsbereiche.

Die IG Pro Fisch Uri lancierte im letzten Jahr eine erweiterte Fischfangstatistik. Der Wunsch der IG pro Fisch Uri war es, dass alle ihre Mitglieder, sowie auch Freiwillige aus den Reihen des UFV diese Statistik führen sollten. An der GV wurde nun die Auswertung dieser Statistik präsentiert. Leider war der Rücklauf auswertbarer Statistiken zu gering, um eine repräsentative Aussage zu machen.

Philipp Sicher überbrachte die Grüsse des Dachverbandes der Schweizer Fischer. Er lobte die Vorreiterrolle des Kantons Uri in Sachen Restwassersanierungen. Im weiteren lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen Fischereiverwaltung und dem UFV. Er orientierte über den Themenkatalog, der beim Schweizerischen Fischereiverband in Bearbeitung ist. Stichwortartig sprach er den Vollzugsnotstand in der Gewässersanierung, das Gewässerschutzgesetz, sowie die dazu gehörende Verordnung und weitere fischereiliche Themen wie freie Fischwanderung und Renaturierungen an.

Barbara Bär zeigte sich in ihrem Schlusswort beeindruckt vom Einblick in die Arbeit der Fischereiverwaltung und des UFV, den sie anlässlich eines abendlichen Besuches beim Laichfischfang in der Reuss gewinnen konnte. Sie bedankte sich beim UFV, dem Vorstand und allen Helfern für die geleistete Arbeit. Sehr beeindruckt habe sie der glückliche Umstand, dass der UFV und auch die Fischereiverwaltung immer wieder sehr viele uneigennützige Helfer finde, die ohne zu fragen „Was schaut da für mich heraus?“ zur Verfügung stehen. Damit konnte man getrost zum Fischessen übergehen.


zum starten der Diaschau, bitte auf's Bild klicken

  • GV2013_003
(Copyright Fotos: Kari Brunner)